Nächste Woche steht das Lesachtal wieder im Zeichen der Musik: Beim 12. Gitarrenseminar kann man das Gitarren- und Mandolinenspiel lernen.
vlnr. Rupert Paulik, Hans Westermeier, Franz-Robert Wurzer, Johannes Hofer
Ab Montag wird in St. Lorenzen im Lesachtal wieder gepickt und Zupfmuster geübt. Das Gitarrenseminar mit dem Münchner Virtuosen Hans Westermeier ist seit zwölf Jahren ein fixer Bestandteil im Lesachtaler Kultursommer. Für den Seminarleiter ist die herrliche Landschaft, die Arbeit mit den Teilnehmern und die hervorragende Organisation entscheidend, dass er so gerne wiederkommt.
Ambitioniert. Franz-Robert Wurzer hat dieses Seminar ins Leben gerufen. "Ich bin jahrelang zu Seminaren ins Waldviertel zu Peter Ratzenbeck gefahren. Was in Niederösterreich oder am Meer möglich ist, muss auch bei uns im Lesachtal gelingen, dachte ich mir." Seitdem gibt es "Guitar on holiday" auch im "Naturbelassensten Tale Europas". Anfangs mit Peter Ratzenbeck und später mit dem Münchner Hans Westermeier hat Wurzer hervorragende Lehrer ins Tal geholt.
Individualunterricht. "Die Seminare haben nicht den typischen Musikschulcharakter", sagt Hans Westermeier. Es gibt zwar ein geordnetes Programm, man kann aber auch seine eigenen Lieder spielen oder in Gruppen, die sich zufällig ergeben, musizieren. Im Mittelpunkt steht der Individualunterricht, dabei kann jeder seine Stücke perfektionieren.
Mandolinen-Klänge. Zusätzlich gibt es zwei Besonderheiten: Beim Münchener Rupert Paulik kann Mandolinen-Unterricht genommen werden. Der Instrumentenbauer Johannes Hofer aus Saalfelden nimmt Werkzeug und Instrumente mit nach St. Lorenzen - Seminarteilnehmer können mit Instrumenten üben und auch neue Gitarren testen.
Präsentation. Das Gelernte wird kommenden Donnerstag im Café Dorfplatzlstube in St. Lorenzen (19.30 Uhr) präsentiert - bei Heißrauchforellen und Gegrilltem.