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Tourentipp Millnatzsattel

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millnatzsattelGehzeit hin und zurück ca. 8 Std. = 16 Punkte

Wir beginnen mit der Schilderung beim sogenannten Lackenkreuz oberhalb der Lackenalm. Dort biegen wir rechts ab und kommen nach kurzer Gehzeit zu einem Lärchenbaum, der uns den Beginn der „roten Riebn", einer Sandsteinschicht, welche sich von Osttirol bis zum Gailbergsattel durchzieht, anzeigt. Nach Überquerung derselben folgt eine Geröllhalde. Über uns ein Stahlseil von der Lackenalm nach „Zwischenbergen" und zum „Sguak". Von diesen Bergwiesen wurden von den Bauern die Heuballen bis zur Lackenalm befördert.

Wir kommen nun zur ersten Heuhütte. Von hier aus steigen wir in eine Senke ein. Links über uns glatte Felsen, die „Platte" wie sie im Volksmund heißt. Hier kann man, wenn man Glück hat, Fossilien finden. Anschließend beginnt das freie Gelände. In Serpentinen steigen wir über die Skugwiesen bis zur nächsten Heuhütte, die lawinensicher in den Berg eingebaut ist. Das beschriebene Seil endet hinter der Hütte. Weiter steigen wir bis zum nächsten Abschnitt, zum Urichlan.Von hier aus biegen Wege zum Riebenkofel, nach Tscheltsch und zum Millnazsattel ab. Unsere weitere Beschreibung gilt dem Millnazsattelweg. Der nun folgende Teil der Wanderung erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und ist bei nassem Wetter nicht empfehlenswert. Gräben und Bergrücken wechseln nun in regelmäßiger Reihenfolge und nach einstündiger Wanderung breiten sich die Millnazwiesen vor uns aus. Am Millnazsattel angelangt, laden ein Wegkreuz und Heuhütten zum Verweilen ein.Links beginnen weite ehemals gemähte Wiesen, der „Droberg" (Drauberg), dann die Blassköpfe, der Hochstadel und unter uns die „Gemande". Hier befinden Sie sich in einem ausgesprochenen Gamsgebiet. Rechts unten ist der Abstieg ins Drautal. Der Kontrollstempel befindet sich beim Kreuz am Millnazsattel.

Als Abstieg können sie die Route vom Millnazsattel über den Graben zur unteren Millnaze und weiter nach Ladstatt, Tscheltsch und Klebas wählen oder Sie setzen die Wanderung fort zum Riebenkofel – Lackenalm – St. Lorenzen. Diese Wanderung führt vom Millnazsattel über den südwestlichen Kamm zur ersten größeren Erhöhung, dem Peilbachberg. Von dieser weiter steiler werdend zum Riebenkofel (2.386 m). Dort ist auch ein Vermessungspunkt (Stein) des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen angebracht. Der Kontrollstempel befindet sich am Gipfelkreuz. Von dort in westlicher Richtung über die Politze (2104 m) zurück zur Lackenalm – St. Lorenzen. Die zweite Möglichkeit bietet sich bei der ersten Erhöhung (Peilbachberg) nach Süden absteigend zur Lackenalm. Wir gehen dann bis zur Weggabelung ( Millnazsattel – Liesing, Lackenalm – St. Lorenzen) und können dann dort wählen, ob wir über Tscheltsch – Liesing oder Lackenalm – St. Lorenzen zurückgehen wollen.

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