Unsere Touren-Empfehlungen im Lesachtal

Tourentipp Monte Peralba


Gehzeit hin und zurück ca. 5 Std. = 10 Punkte - Ausgangspunkt Hochweißsteinhaus

Voraussetzung: Die Besteigung des Monte Peralbas wird nur für geübte Bergsteiger empfohlen. Schwierigkeitsgrad I+, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig. Gute Bergschuhe erforderlich. Mitnahme von Trinkwasser empfohlen. Den Mt. Peralba oder Hochweißstein kann man schon am Zufahrtsweg zum Hochweißsteinhaus betrachten, den Blicken der Wanderer entzieht er sich jedoch kurz vor der Hütte wieder. Stehen Sie vor dem Hochweißsteinhaus, so sehen Sie im Norden den Zwölferspitz, die Torkar- und Weißsteinspitzen sowie das Hochalpl. Durch das, zwischen den zwei letzteren gelegenen Hochalpljoch führt der rot-weiß-rot bezeichnete Weg auf den Gipfel. Wählen Sie bei der Hütte den leicht links wegführenden Weg. Vorsicht, nicht den unteren Steig nehmen, er geht auf´s Luggauer Thörl. Nun wandert man über Almwiesen, immer wieder über kleine Bäche und Quellen, hinauf in Richtung italienische Grenze. In kurzen Serpentinen steigt man einen steilen Grashang hinauf, der jedem, der ihn in praller Sommerhitze bezwungen hat, noch lange in Erinnerung bleiben wird. Nützen Sie aber den Aufstieg auch zu einem Blick auf die herrliche, gerade an dieser Stelle reichhaltige Alpenflora. Und sicher hören Sie auch spätestens hier die ersten Murmeltiere pfeifen. Mit etwas Glück sieht man sie auch. Wenn Sie einen Blick ins Lesachtal werfen, sehen Sie St. Lorenzen und darüber die Lienzer Dolomiten. Auf schmalem Weg geht es weiter und wo man das letzte Mal zum Hochweißsteinhaus sehen kann, taucht der Mt. Peralba in voller Größe auf. Man könnte meinen, er sei erst auf das Hochalpl aufgesetzt. In wenigen Minuten ist die Grenze erreicht. Leicht links geht der Weg weiter, bis man nach etwa 50 m nach rechts abzweigt. Links am Hang des Hochalpls steht eine halbverfallene Kaserne, die aus der Mussolinizeit stammt und auch während der Südtirolkrise (Ende der 60er Jahre) besetzt war, diesen Berg zu besteigen. Nun sind noch einmal kurze Serpentinen zu bezwingen, bevor man zum eigentlichen Einstieg kommt. Über gestuftes Felsgelände steigt man höher, auch ein Stück über groben Schotter muss man überwinden und man sollte es nicht versäumen, auch einen Blick auf die umliegenden Berge zu werfen, z.B. auf den Mt. Chiadenis mit seinen drei Löchern im Gipfel, welche als Unterstände für die österreichischen Soldaten im 1. Weltkrieg dienten. Auch am Weg trifft man immer wieder auf Reste des Krieges.

Durch einen Kamin steigen Sie auf den Gipfelgrat, wo sich die ganze herrliche Bergwelt der Karnischen Alpen, der Lienzer Dolomiten bis zu den Hohen Tauern vor Ihnen auftut. In wenigen Minuten sind Sie am Gipfel, doch vorher fällt Ihnen bestimmt noch eine Stellung aus dem Krieg mit zwei Tafeln von Gefallenen auf. Vielleicht verschwenden Sie einen Gedanken daran, dass unsere Groß- und Urgroßväter für Österreich jahrelang Sommer und Winter hier kämpften. Am Gipfel grüßt Sie die schöne weiße Marmormadonna, ein Kreuz und eine Glocke, die vielleicht laut hinausruft, dass heute Österreicher und Italiener vereint am Gipfel sitzen. Der Kontrollstempel befindet sich am Gipfel des Monte Peralbas in der Nähe der Marmormadonna in einer Blechschachtel.

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Das Lesachtal ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert und um Ihnen die Freizeitgestaltung zu erleichtern, finden Sie hier ein paar Daten und Tipps.


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