Motorrad

Gehzeit hin und zurück ca. 4 ½ Std. = 9 Punkte

Ausgangspunkt St. Lorenzen, Fahrweg über Wiesen nach Frohn oder von St. Lorenzen über den Fußweg-Frohnsteg die Gail überquerend zum „Luggerkreuz". Der Fußwanderweg zweigt beim sogenannten Luggerkreuz unterhalb von Frohn nach Südwesten ab, wobei man zuerst bei einem Heustadel vorbei durch ein Gatter wandert und den Feldweg zum Luggerbauer hinaufsteigt. Dort geht man dann weiter zum Lexerbauer, wo man sich dann für zwei Möglichkeiten entscheiden kann. Entweder zweigt man rechts ab und gelangt über den schmalen, aber kürzeren Gehsteig nach Oberfrohn, oder man wandert über den Fahrweg zum Mosenstaller Bauer hinauf, wendet sich dort nach rechts und kommt so über die Straße ebenfalls nach Oberfrohn.  Vom Frohnerkirchl aus, das neben den Oberfrohner Bauernhäusern steht, hat man zwei Möglichkeiten nach Sterzen zu gelangen.  Über den Höhenweg, der oberhalb der Häuser hinaufgeht, gelangt man nach ungefähr 500 m leichter Steigung auf den Frohnerhügel, von wo aus man eine wunderschöne Aussicht nach Luggau hat. Es geht über den schönen Fahrweg durch den Wald hinunter nach Sterzen.

Die zweite Möglichkeit ist die, dass man vom Frohnerkirchl ungefähr 20 Minuten nach Westen wandert und auch so die Ortschaft Sterzen erreicht. Von Sterzen aus weist die Markierung Sterzen – Wiesen einen schönen ruhigen Fußweg nach Osten, wo man zur Gailbrücke kommt und dann weiter nach Wiesen und St. Lorenzen wandern kann. Der Kontrollstempel befindet sich bei der Kirche in Oberfrohn.  Wer einen besonders schönen Spazierweg zum Frohnkirchl machen will, dem wird empfohlen, über die Tannwiese zu wandern. Der Weg ist markiert. Er zweigt 1,5 km nach der Gailbrücke rechts ab und führt über eine trockene, schöne Gegend hinauf zum Kirchlein.

Gehzeit hin und zurück ca. 6 ½ Std. = 13 Punkte

Ausrüstung: Bergschuhe, Regenschutz, Jause und etwas Trinkbares im Rucksack. Für Familien mit Kindern über 6 Jahre zu empfehlen. Tourenverlauf und Sehenswertes: Von St. Lorenzen auf bzw. rechts neben der Straße nach W zum Soldatenfriedhof und über die Brücke (oder vorbei am Radegunder Kirchlein im Tal) nach Wiesen. Dort rechts auf dem Güterweg nach Xaveriberg (1258 m). Oberhalb des höchstgelegenen Wohnhauses beginnt ein nach rechts führender neu angelegter Karrenweg, welcher zur Seewiesenhütte (1764 m) führt. Der Fahrweg führt in Serpentinen bis zur Seewiesenhütte (1764 m) und kann stellenweise auch noch auf dem alten Almweg abgekürzt werden. Ein Stück vor der Seewiese zweigt rechts ein Forstweg ab, der direkt zur Wieseralm führt. Von der Seewiese auf dem ursprünglichen Almweg über freie Wiesen zur Orientierungstafel (Abzweigung Wieser Alm – Tuffbad) und zum höchsten Punkt (Samalmkreuz 1992 m). Herrlicher Blick in die Karnischen Alpen und Lienzer Dolomiten. Interessant der Blick auf das gesamte Lesachtal und auf die vielen südlichen Seitentäler.

Abstieg Wieseralm – Tuffbad ab Hinweistafel in nordöstlicher Richtung; Steil abfallender Weg, der Markierung folgend, durch Lärchenbestände, Alpenrosen und Wacholdergesträuch. Später über freieren Almrücken, an mit weißer Blumenkresse überblühten kalten Quellen vorbei, immer tiefer wandernd, wird die Wieseralmhütte erreicht. Nun geht es weiter in großen Kehren abwärts dem Tuffbach zu. Dem nun beginnenden breiten Almweg in östlicher Richtung folgend, nimmt uns bald der romantische Talkessel und das Tuffbad auf. Ein Mineralbad dort genommen, beseitigt Schweiß und Muskelkater und gibt volle Kraft für neue Touren. Drei Viertel Roter, serviert von einer hübschen, freundlichen Kellnerin, erhält das Herz jung und mit neuem Schwung geht’s auf guter Straße dem Ausgangspunkt St. Lorenzen zu. Der Kontrollstempel befindet sich auf der Samalmhöhe.

Gehzeit hin und zurück ca. 5 Std. = 10 Punkte - Ausgangspunkt Hochweißsteinhaus

Voraussetzung: Die Besteigung des Monte Peralbas wird nur für geübte Bergsteiger empfohlen. Schwierigkeitsgrad I+, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig. Gute Bergschuhe erforderlich. Mitnahme von Trinkwasser empfohlen. Den Mt. Peralba oder Hochweißstein kann man schon am Zufahrtsweg zum Hochweißsteinhaus betrachten, den Blicken der Wanderer entzieht er sich jedoch kurz vor der Hütte wieder. Stehen Sie vor dem Hochweißsteinhaus, so sehen Sie im Norden den Zwölferspitz, die Torkar- und Weißsteinspitzen sowie das Hochalpl. Durch das, zwischen den zwei letzteren gelegenen Hochalpljoch führt der rot-weiß-rot bezeichnete Weg auf den Gipfel. Wählen Sie bei der Hütte den leicht links wegführenden Weg. Vorsicht, nicht den unteren Steig nehmen, er geht auf´s Luggauer Thörl. Nun wandert man über Almwiesen, immer wieder über kleine Bäche und Quellen, hinauf in Richtung italienische Grenze. In kurzen Serpentinen steigt man einen steilen Grashang hinauf, der jedem, der ihn in praller Sommerhitze bezwungen hat, noch lange in Erinnerung bleiben wird. Nützen Sie aber den Aufstieg auch zu einem Blick auf die herrliche, gerade an dieser Stelle reichhaltige Alpenflora. Und sicher hören Sie auch spätestens hier die ersten Murmeltiere pfeifen. Mit etwas Glück sieht man sie auch. Wenn Sie einen Blick ins Lesachtal werfen, sehen Sie St. Lorenzen und darüber die Lienzer Dolomiten. Auf schmalem Weg geht es weiter und wo man das letzte Mal zum Hochweißsteinhaus sehen kann, taucht der Mt. Peralba in voller Größe auf. Man könnte meinen, er sei erst auf das Hochalpl aufgesetzt. In wenigen Minuten ist die Grenze erreicht. Leicht links geht der Weg weiter, bis man nach etwa 50 m nach rechts abzweigt. Links am Hang des Hochalpls steht eine halbverfallene Kaserne, die aus der Mussolinizeit stammt und auch während der Südtirolkrise (Ende der 60er Jahre) besetzt war, diesen Berg zu besteigen. Nun sind noch einmal kurze Serpentinen zu bezwingen, bevor man zum eigentlichen Einstieg kommt. Über gestuftes Felsgelände steigt man höher, auch ein Stück über groben Schotter muss man überwinden und man sollte es nicht versäumen, auch einen Blick auf die umliegenden Berge zu werfen, z.B. auf den Mt. Chiadenis mit seinen drei Löchern im Gipfel, welche als Unterstände für die österreichischen Soldaten im 1. Weltkrieg dienten. Auch am Weg trifft man immer wieder auf Reste des Krieges.

Durch einen Kamin steigen Sie auf den Gipfelgrat, wo sich die ganze herrliche Bergwelt der Karnischen Alpen, der Lienzer Dolomiten bis zu den Hohen Tauern vor Ihnen auftut. In wenigen Minuten sind Sie am Gipfel, doch vorher fällt Ihnen bestimmt noch eine Stellung aus dem Krieg mit zwei Tafeln von Gefallenen auf. Vielleicht verschwenden Sie einen Gedanken daran, dass unsere Groß- und Urgroßväter für Österreich jahrelang Sommer und Winter hier kämpften. Am Gipfel grüßt Sie die schöne weiße Marmormadonna, ein Kreuz und eine Glocke, die vielleicht laut hinausruft, dass heute Österreicher und Italiener vereint am Gipfel sitzen. Der Kontrollstempel befindet sich am Gipfel des Monte Peralbas in der Nähe der Marmormadonna in einer Blechschachtel.

Gehzeit hin und zurück ca. 6 Std. = 12 Punkte

Markierung rot bis zur Lackenalm, von dort weiter zum Riebenkofel, Soleck, Tuffbad, St. Lorenzen. Ausrüstung: Leichte Bergschuhe, Regenschutz, Jause und etwas zum Trinken.

Ausgangspunkt St. Lorenzen nordwestlich der Kirche (Wohnsiedlung) bzw. den Markierungen nach in Richtung Norden zum Waldrand, dort nach links in weiten Serpentinen auf dem Forstweg bzw. Waldweg weiter. Bei der Lichtung Höller-Hütte erster schöner Ausblick zu den Lienzer Dolomiten, erste Rast. Gehzeit dorthin 45 bis 60 Minuten. Dort fängt die Lackenalm an. Nach 20 Minuten ist man in der Höhe der Almhütte. Eine Rast bei der Hütte lohnt sich. Weiter geht es nach Norden bis zum Lackenkreuz. Bei diesem Kreuz steht eine Bank zu einer erholsamen Rast. Bei diesem Kreuz teilen sich die Wege. Rechts geht es weiter über den Modersteig zum Millnazensattel. Geradeaus geht es weiter bis zu einem Gatter, wo die Hochwiesen beginnen. Dort fängt auch schon die schöne Alpenflora an. Nach ca. einer Stunde erreicht man die Abzweigung Riebenkofel, geradeaus weiter zum Soleck. Interessant sind die Heuhütten, die wegen der Lawinengefahr in den Berg gebaut sind. Nach weiteren eineinhalb Stunden Gehzeit erreicht man eine weitere Abzweigung, von wo es rechts zum Soleck und links hinunter zum Tuffbad führt. Im Talboden des Wildsendertales geht man noch ca. 10 Minuten zum Tuffbad.

Im Talboden des Wildsendertales angekommen, geht man noch ca. eine halbe Stunde bis zum Tuffbad. In einer Stunde ist man dann wieder in St. Lorenzen, dem Ausgangspunkt dieser Wanderung. Der Kontrollstempel befindet sich am Gipfel Soleck.

Gehzeit hin und zurück ca. 8 Std. = 16 Punkte

Wir beginnen mit der Schilderung beim sogenannten Lackenkreuz oberhalb der Lackenalm. Dort biegen wir rechts ab und kommen nach kurzer Gehzeit zu einem Lärchenbaum, der uns den Beginn der „roten Riebn", einer Sandsteinschicht, welche sich von Osttirol bis zum Gailbergsattel durchzieht, anzeigt. Nach Überquerung derselben folgt eine Geröllhalde. Über uns ein Stahlseil von der Lackenalm nach „Zwischenbergen" und zum „Sguak". Von diesen Bergwiesen wurden von den Bauern die Heuballen bis zur Lackenalm befördert.

Wir kommen nun zur ersten Heuhütte. Von hier aus steigen wir in eine Senke ein. Links über uns glatte Felsen, die „Platte" wie sie im Volksmund heißt. Hier kann man, wenn man Glück hat, Fossilien finden. Anschließend beginnt das freie Gelände. In Serpentinen steigen wir über die Skugwiesen bis zur nächsten Heuhütte, die lawinensicher in den Berg eingebaut ist. Das beschriebene Seil endet hinter der Hütte. Weiter steigen wir bis zum nächsten Abschnitt, zum Urichlan.Von hier aus biegen Wege zum Riebenkofel, nach Tscheltsch und zum Millnazsattel ab. Unsere weitere Beschreibung gilt dem Millnazsattelweg. Der nun folgende Teil der Wanderung erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und ist bei nassem Wetter nicht empfehlenswert. Gräben und Bergrücken wechseln nun in regelmäßiger Reihenfolge und nach einstündiger Wanderung breiten sich die Millnazwiesen vor uns aus. Am Millnazsattel angelangt, laden ein Wegkreuz und Heuhütten zum Verweilen ein.Links beginnen weite ehemals gemähte Wiesen, der „Droberg" (Drauberg), dann die Blassköpfe, der Hochstadel und unter uns die „Gemande". Hier befinden Sie sich in einem ausgesprochenen Gamsgebiet. Rechts unten ist der Abstieg ins Drautal. Der Kontrollstempel befindet sich beim Kreuz am Millnazsattel.

Als Abstieg können sie die Route vom Millnazsattel über den Graben zur unteren Millnaze und weiter nach Ladstatt, Tscheltsch und Klebas wählen oder Sie setzen die Wanderung fort zum Riebenkofel – Lackenalm – St. Lorenzen. Diese Wanderung führt vom Millnazsattel über den südwestlichen Kamm zur ersten größeren Erhöhung, dem Peilbachberg. Von dieser weiter steiler werdend zum Riebenkofel (2.386 m). Dort ist auch ein Vermessungspunkt (Stein) des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen angebracht. Der Kontrollstempel befindet sich am Gipfelkreuz. Von dort in westlicher Richtung über die Politze (2104 m) zurück zur Lackenalm – St. Lorenzen. Die zweite Möglichkeit bietet sich bei der ersten Erhöhung (Peilbachberg) nach Süden absteigend zur Lackenalm. Wir gehen dann bis zur Weggabelung ( Millnazsattel – Liesing, Lackenalm – St. Lorenzen) und können dann dort wählen, ob wir über Tscheltsch – Liesing oder Lackenalm – St. Lorenzen zurückgehen wollen.


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