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documenta 14 - Ausstellung für zeitgenössische Kunst


Lexer Familie aus dem Lesachtal zu Besuch bei den Grimm-Brüdern und Prof. Dr. Matthias von Lexer auf der documenta 14 in Kassel/Deutschland.

Die documenta 14 ist die 14. Ausgabe der documenta, einer der weltweit bedeutendsten Reihen von Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Die documenta 14 findet in Kassel alle 5 Jahre statt und in diesem Jahr vom 10. Juni bis zum 17. September. In Athen als zweitem, konzeptuell gleichberechtigtem Standort war die documenta 14 vom 8. April bis zum 16. Juli 2017 zu sehen und zu erleben. Die aktuelle Documenta wird am Standort Kassel gemessen an den Besucherzahlen voraussichtlich die bisher erfolgreichste sein, die Dauerkarten-verkäufe haben den Stand der letzten Ausstellung bereits überschritten.

Bei der diesjährigen documenta gibt es auch einen großen Zusammenhang mit der Familie Lexer aus dem Lesachtal.
Die erst im September 2015 eröffnete Grimmwelt ist der jüngste Neuzugang zur bemerkenswerten Kasseler Museumslandschaft und ist ein wichtiger Teil der documenta 14. Auf dem Weinberg gelegen, widmet sich das Museum dem Leben, dem Werk und der Zeit der Brüder Grimm. Es beleuchtet dabei ebenso sehr die große Beliebtheit von Volks- und Märchenkultur wie die ungeheuren wissenschaftlichen Leistungen von Jacob und Wilhelm Grimm, die auch als Verfasser eines Wörterbuchs und als Sprachwissenschaftler in Erscheinung traten.
Prof. Dr. Matthias von Lexer (1830-1892) aus dem Lesachtaler Lexer-Geschlecht war einer der bedeutendsten Mitarbeiter der Brüder Grimm und Fortsetzer des von den Brüdern Grimm initiierten Deutschen Wörterbuches. So war es natürlich für die Brüder Helmut und Prof. Werner Lexer sowie deren Gattinnen Linde und Maria ein Ehren- und Pflichtbesuch auf der documenta in Kassel. Geführt wurde die Familie Lexer vom documenta-erfahrenen Ehepaar Herbert und Renate Krug aus Baunatal/Kassel.

Mit dem "Kärntischen Wörterbuch" und dem "Mittelhochdeutschen Handwörterbuch" hat Lexer seine große Begabung für lexikalische Arbeit aufgezeigt. Es war daher nicht ver-wunderlich, dass Salomon Hirzel ihn als Mitarbeiter am "Deutschen Wörterbuch", das die Brüder Jakob und Wilhelm Grimm begonnen hatten, zu gewinnen versuchte. Band VII des "Deutschen Wörterbuches" mit den Buchstaben N, O, P, Q konnte er nach achtjähriger
Arbeit vorlegen. Beim Band XI bearbeitet er die Buchstaben U und T, ehe beim Wort "Todestag" Gott sein Lebenswerk vollendet sah. Beim Wort "Furcht" war Jacob Grimm die Feder für immer entfallen und Friedrich Weigand hatte den übernommenen Band G bis zum Worte "genug" gebracht.

1885 erhielt Lexer das Ritterkreuz des Verdienstordens der bayrischen Krone und damit den persönlichen Adel.

In der erstaunlich kurzen Zeit von zehn Jahren hat Lexer das dreibändige „Mittelhochdeutsche Handwörterbuch" (1878) zustandegebracht. Einen Auszug aus diesem umfangreichen Werk veröffentlichte Lexer 1881 als "Mittelhochdeutsches Taschenwörterbuch", in Studenten-kreisen "der kleine Lexer" genannt, und ist für jeden, der Germanistik studiert, eine Pflichtlektüre, die heute noch genauso Gültigkeit hat.

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  Familie Lexer und Familie Krug vor der Grimm-Welt in Kassel auf der documenta 14

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  Das Denkmal der Brüder Grimm in Kassel             Portrait von Prof. Dr. Matthias von Lexer

 

 

 

 

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